Solidarität mit den Frauen und Queers in Polen! Der Kampf um Selbstbestimmung muss weitergehen!

Das polnische Verfassungsgericht hat vergangene Woche entschieden, Abtreibungen faktisch zu verbieten. Ein Abbruch der Schwangerschaft ist nur noch möglich nach einer Vergewaltigung oder wenn das Leben der Mutter gefährdet ist. Die Entscheidung ist eine Fortführung des andauernden gesellschaftlichen Rückschritts, der sich in Polen zeigt. Schon vor dem Beschluss hatte Polen eines der strengsten Abtreibungsgesetze in Europa. Mit den „LGBT-freien Zonen“ stigmatisiert und kriminalisiert die Politik der PiS-Partei die queere Community. Die Gesundheit und das Leben der Menschen sind gefährdet, wenn sie sich offen in solchen Zonen zeigen. Das Recht auf sexuelle und körperliche Selbstbestimmung wird den Frauen und Queers in Polen nunmehr komplett abgesprochen. Dahinter steht eine erzkonservative, streng katholische und patriarchale Politik, die nicht dazu führen wird, dass es weniger Abtreibungen geben wird. Vielmehr begeben sich die Schwangeren in die lebensgefährliche Situation einer unsauberen Abtreibung oder sie suchen den langen Weg ins Ausland. Tausende Menschen gehen derzeit in Polen auf die Straßen und protestieren gegen den Beschluss des Gerichts. Mit dem Slogan „Piekło kobiet“ machen sie deutlich, was das Urteil für sie bedeutet: die Hölle für Frauen. Sie kämpfen weiter für ihre Rechte und stehen dabei einem riesigen Aufgebot der Polizei gegenüber. Wir zeigen uns solidarisch mit ihrem Kampf und senden feministische Grüße an unsere Genoss*innen in Polen. Es gilt: Leben schützen – Abtreibung legalisieren! Unterstützt die Arbeit von Abtreibung ohne Grenzen: www.abortion.eu/de #strajkkobiet #piekłokobiet #mybodymychoice

GIRLS* Graffiti Workshop *ausgebucht*

Du hattest schon immer mal Bock dich an der Wand in einer coolen Atmosphäre nur unter Girls* auszuprobieren?

Egal, ob du noch nie eine Dose in der Hand hattest oder schon etwas Erfahrung sammeln konntest, komm gerne zu unserem Workshop in das Unabhängige Jugendzentrum Kornstraße (Korn)!

Wir sind 3 Girls die Bock haben anderen Girls* Graffiti näher zu bringen: über die ersten Versuche Buchstaben zu malen, an der Wand die ersten Linien zu ziehen, bis hin zum Highlights setzen ✨

Die Teilnahme ist leider begrenzt auf 15 Personen, daher ist die Anmeldung vorab per E-Mail an:afk_hannover@riseup.net verpflichtend.

WER HAT, DER GIBT!

Am Samstag demonstrierten auch wir, gemeinsam mit unseren Genoss*innen, anlässlich des bundesweiten Aktionstages Wer hat, der gibt auf der Straße und mischten die Gegend um die List und das Zoo-Viertel auf.

Make the rich pay for Covid-19!

In unserem Redebeitrag prangern wir die Überbelastung an, die Frauen* durch die Corona-Pandemie besonders trifft. Vermindertes Erwerbseinkommen und die damit einhergehende erhöhte Gefahr von Altersarmut kommt zusammen mit einer erhöhten Sorgearbeit durch die Schließung von KiTas und Schulen. Der Frauenanteil in den sogenannten systemrelevanten Berufen liegt bei 75% – Frauen* sind somit die Trägerinnen und gleichzeitig die Verliererinnen des Systems.

Gemeinsam fordern wir eine Umverteilung von oben nach unten statt einer zusätzlichen Ausbeutung der Arbeiter*innen! Wir fordern auch eine bessere Bezahlung von systemrelevanten Berufen!

Chalk Back Event 21.08.2020 – catcallsofhannover

+++ Neuer Ort+++: Vor dem Theodor-Lessing Haus der Uni Hannover! +++ Stop Catcalling! Stop Street Harassment!

Heute wird das Chalk Back Event von Catcalls of Hannover nachgeholt! Von 16-20 Uhr könnt ihr selbst ankreiden oder aber auch einfach zum Austausch oder Zuschauen vorbeikommen.
Es wird ein sicherer Raum sowie Kreide gestellt.
Weitere Infos findet ihr auf der Instragram Seite von den Catcalls of Hannover.
 catcallsofhannover

 

Morgen startet das diesjährigen Festival contre le racisme Hannover als Online-Veranstaltungsreihe!
Wir freuen uns, wieder ein Teil davon zu sein!

Los geht es mit dem Vortrag zu jüdischen Perspektiven in feministischer und antirassistischer Arbeit, für den wir die Initiative für kritische Bildungsarbeit Jüdisch & Intersektional eingeladen haben!
Den Link dazu findet ihr in der Facebook-Veranstaltung und das dazugehörige Passwort werden wir kurz vorher veröffentlichen.

 

 

Nicht verpassen! Schaut in das diesjährige Programm und nehmt auch an den anderen interessanten Veranstaltungen teil!

Der nächste Vortrag findet bereits einen Tag später statt. In Hannover sagt man L’chaim ermöglicht einen Einblick in gegenwärtige jüdische Kultur und jüdisches Leben heute und stellt die Arbeit der ju:an Praxisstelle der Amadeu Antonio Stiftung Niedersachsen vor.

+++ Teaser für die morgige Veranstaltung +++

Jüdinnen*Juden bleiben im intersektionalen, feministischen Aktivismus oft unsichtbar. Obwohl Antisemitismus ein globales und intersektionales Problem ist, werden jüdische Perspektiven in feministischer und antirassistischer Arbeit meist ausgeblendet. Intersektionaler Aktivismus schafft es regelmäßig nicht, Antisemitismuskritik erfolgreich einzubeziehen. Teilweise werden antisemitische Haltungen sogar reproduziert. Woran liegt dieser Ausschluss von jüdischen Perspektiven? In unserem Vortrag wollen wir dieser Frage nachgehen. Außerdem wollen wir besprechen, inwieweit intersektionaler Feminismus dazu geeignet ist, gegen Antisemitismus vorzugehen.

Absage Sycorax-Festival

Liebe Freund*innen des Sycorax,
 
wir haben bereits Anfang des Jahres mit der Planung des Sycorax-Festivals 2.0 für August 2020 gestartet und hatten viele tolle Ideen und Gespräche. Das Sycorax soll ein Ort sein, an dem es zu einem Austausch und interessanten Begegnungen kommen kann. Ein Tag, an dem wir zusammen diskutieren und lernen, aber auch feiern und chillen können. Angesichts der Situation und der immer neuen Anforderungen an Veranstaltungen sind wir bereits vor einiger Zeit zu dem Entschluss gekommen, dass das Sycorax als eine solche Begegnungs- und Lernstätte für uns kaum planbar ist.
 
Uns ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen und hoffe auf das Verständnis von Allen.
Wir hoffen, in Zukunft kleinere Veranstaltungen oder Aktionen organisieren zu können.
 
Feministische Grüße
das Sycorax-Team

BLACK LIVES MATTER – Demo am 06. Juni 2020 in Hannover

Rassistische Polizeigewalt stoppen – überall!

Wir teilen hier den Aufruf und die Informationen der BLM Bewegung aus Hannover.

Gerechtigkeit für George Floyd! Gegen rassistische Polizeigewalt!

Nicht nur in den USA kommt es zu rassistischen Angriffen durch die Polizei. Auch hier in Deutschland fallen Polizei und Sicherheitsbehörden immer wieder durch Übergriffe auf schwarze Menschen, BPoCs, Geflüchtete, Muslime und migrantische Communities auf.

Wir werden nicht länger schweigen! Say their names!

Am Samstag, den 06. Juni um 16 Uhr beginnt die Demo am Opernplatz. Von dort aus geht es bis zum Steintor, wo eine Kundgebung abgehalten wird. 

Aufgrund der Corona Pandemie gilt die Maskenpflicht und es müssen die Abstandsregeln eingehalten werden. Ihr könnt euer Fahrrad mitbringen, um den Abstand besser einhalten zu können. Bringt außerdem Schilder und Transparente mit. 

Die Demo soll laut, bunt und friedlich sein. 

Einladung zur Frauen*-Vollversammlung

Wir laden alle Studentinnen der Leibniz Uni Hannover zur diesjährigen Frauen*-Vollversammlung ein. 

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Vollversammlung online statt. 

Am 10.06.2020 um 19 Uhr treffen wir uns virtuell über die Plattform jitsi.org.

Wenn du an der Frauen*-Vollversammlung teilnehmen möchtest, schicke uns bitte eine Email an afk_hannover@riseup.net und wir lassen dir den Link zukommen. 

 

„Frauen bildet Banden“

+++ Servicepost +++

Heute könnt ihr den Film „Frauen bildet Banden“ vom Filmkollektiv Las Otras unter folgendem Link in ganzer Länge anschauen: https://vimeo.com/378095103/ac1630c199

Der Film begibt sich auf Spurensuche nach der militanten Frauengruppe „Rote Zora“.

Außerdem gibt es noch bis Ende Mai auf der Seite des Women Make Movies-Festivals die Möglichkeit zahlreiche feministische Dokumentarfilme umsonst zu streamen: https://mailchi.mp/wmm.com/whm-virtual-film-fest

Liebe Genoss*innen,

aufgrund der aktuellen Umstände sind auch wir gezwungen uns neu zu organisieren und reagieren somit im Moment auch langsamer auf Nachrichten und Emails.

Achtet auf eure Freund*innen und Mitmenschen, organisiert euch in Gruppen wie z.B. Solidarität statt Hamsterkäufe – Corona Support Hannover und solidarisiert euch!

https://www.facebook.com/groups/523871285213575

Selbstisolation und social distancing kann für bestimmte Personengruppen gefährlich werden, wie z.B. für Betroffene häuslicher und partnerschaftlicher Gewalt. Rund um die Uhr kann beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen unter der 0180 001 160 16 angerufen werden.

https://www.theatlantic.com/…/feminism-womens-righ…/608302/…